
Presseaussendung
Kuba-Hilfe: KPÖ beteiligt am Nuestra América-Konvoi

Zwei KPÖ-Mitglieder sind aktuell auf Kuba und unterstützen den Nuestra América-Konvoi, der humanitäre Hilfe auf die Insel bringt.
Die KPÖ hat in den letzten Wochen mehr als 10.000 Euro an Spenden gesammelt und damit lebenswichtige Medikamente besorgt, die in Kuba aufgrund der US-Blockade fehlen. Michaela Lang aus der Steiermark und Johannes Lutz aus Wien begleiteten den Transport.
Die Lage auf der Insel hat sich durch ein völkerrechtswidriges Ölembargo der USA zugespitzt. „Insgesamt werden mehr als 50 Tonnen lebenswichtiger Güter aus dutzenden Ländern nach Havanna gebracht. Die Blockade gegen Kuba bedroht die Sicherheit der Bevölkerung“, erklärt KPÖ-Bundessprecher Tobias Schweiger. „Es ist ein wichtiges Zeichen von Menschen aus der ganzen Welt, dass sie die Bevölkerung Kubas nicht Amerikas Kanonenboot-Politik überlassen“. An den aktuellen Hilfslieferungen sind Aktivistinnen und Aktivisten aus 33 Ländern beteiligt.
In dieser Situation wäre für die KPÖ auch die Weltgemeinschaft gefragt, das Völkerrecht praktisch zu verteidigen und internationale Solidarität zu zeigen. Jahr für Jahr verurteilt die überwältigende Mehrheit der UN-Mitglieder die Blockadepolitik der USA. „Jetzt ist die Zeit, den Worten Taten folgen zu lassen und sicherzustellen, dass Kuba leben kann. Das gilt ganz besonders auch für die europäischen Staaten und Österreich, die von sich behaupten, das Völkerrecht und die Menschenrechte hochzuhalten“, so Schweiger abschließend.
Aktuelles

PVA-Gutachten: KPÖ begrüßt Mitnahme von Vertrauensperson

KPÖ fordert Solidaritätsabgabe der ehemaligen Adelsfamilien


