Aufarbeitung 20 Jahre nach 1989 – Realsozialismuskritik

„Die KPÖ war vom raschen Ende des Realsozialismus in Osteuropa ebenso überrascht worden wie beinahe alle anderen politischen Kräfte. Sie war aber davon besonders betroffen, weil sie in den zwei Jahrzehnten vor dem Zusammenbruch die Situation in jenen Staaten, die als “Realsozialismus“ oder „Ostblock“ bezeichnet wurden, „schön geredet“ hat. Selbst zu den Verbrechen des Stalinismus hat die Partei sich über Jahrzehnte hinweg kaum geäußert. Dieser Realitätsverlust war eine der negativen Auswirkungen des Abbruchs der Erneuerungsbes­trebungen, die die KPÖ in den 60-er-Jahren unternommen hat. Es bedurfte erst der dramatischen Wende Ende der 80er-Jahre, dass sich die KPÖ wieder durchrang, Klartext zu reden.”

Zitat aus der Erklärung zum Mauerfall, 2009 

Ursachen des Stalinismus und seine Folgen

Walter Silbermayr im Rechenschaftsbe­richt an den 27. Parteitag der KPÖ

Erklärung der KPÖ zum 20. Jahrestag der Öffnung der Berliner Mauer und zum Ende der realsozialistischen Staaten in Osteuropa.

Kommunismus und Emanzipation – Stalin und das Maß der Politik.

Nachhaltiger Schaden für die kommunistische Bewegung – Wendepunkt für den Realsozialismus

Kommunistische Opfer des Stalinismus

Die Lebensgeschichte von FRanz Koritschoner. Von Herbert Steiner

Die Lebensgeschichte der Zenzl Mühsam, Von Uschi Otten

Erinnerung an die Schauspielerin Carola Neher. Von Uschi Otten

Umfangreiche Textsammlungen aus Partei und Gesellschaft zum Thema Realsozialismus befinden sich hier im Online Archiv der KPÖ.