Trump versucht Kuba zu erdrosseln

QUELLE:@PRESIDENCIACUBA

Die Ankündigung der USA eines de facto Komplett-Embargos für Erdöl ist der Versuch, die kubanische Revolution endgültig zu ersticken.

Seit 66 Jahren haben die USA Kuba mit einem ökonomischen Embargo belegt. Warum? Weil Kuba sich dazu entschieden hat, kein koloniales Anhängsel des mächtigsten Imperiums der Welt zu sein. Trotz aller Herausforderungen hat es die kubanische Revolution bis heute geschafft, zu überleben und eine Alternative zum herrschenden kapitalistischen System zu etablieren.

Jetzt setzen Trump und sein revanchistischer Außenminister aber dazu an, die kleine Karibikinsel endgültig zu erdrosseln. Nach der verbrecherischen Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro hat die US-Regierung jetzt ein Total-Embargo für Erdöllieferungen nach Kuba angekündigt. Mit dem Angriff auf Venezuela wurde bereits einer der wichtigsten Öllieferanten Kubas getroffen.
Begründet wird diese Maßnahme mit der absurden Behauptung, dass Kuba eine „Bedrohung der nationalen Sicherheit“ der USA darstellt.

Humanitäre Katastrophe droht

Kubas Energieproduktion ist trotz Anstrengungen zum Umstieg auf erneuerbare Energien nach wie vor zum Großteil auf Erdöl angewiesen. Schon in den letzten Jahren war das Land durch die fortgesetzte Blockade regelmäßig von Stromausfällen betroffen.

Eine vollständige Öl-Blockade droht rasch zu einer humanitären Krise zu werden. Ohne Erdöl gibt es in Kuba aktuell keine Stromproduktion, keine funktionierenden Krankenhäuser, keine Produktion von Lebensmitteln und damit keine Möglichkeit für ein Leben in Würde.

Zeit für internationale Solidarität

Kuba beweist der Welt seit 66 Jahren, dass es auch unter widrigsten Bedingungen möglich ist, die Grundbedürfnisse der Menschen zu sichern, dass jeder Mensch ein Recht auf Gesundheit, Bildung und Nahrung hat. Wo immer es gebraucht wird, beweist Kuba, was internationale Solidarität bedeutet, und hilft mit Ärzten und Ärztinnen in Krisengebieten. Die einzige Bedrohung, die von Kuba für die USA ausgeht, ist die, dass es beweist, dass eine Alternative möglich ist.

In dieser Situation ist die Weltgemeinschaft gefragt, das Völkerrecht praktisch zu verteidigen und internationale Solidarität zu zeigen. Jahr für Jahr verurteilt die überwältigende Mehrheit der UN-Mitglieder die Blockadepolitik der USA. Jetzt ist die Zeit, den Worten Taten folgen zu lassen und sicherzustellen, dass Kuba leben kann. Das gilt ganz besonders auch für die europäischen Staaten und Österreich, die von sich behaupten, das Völkerrecht und die Menschenrechte hochzuhalten.