
Tag der offenen Konten: KPÖ-Mandatar:innen gaben heuer österreichweit 438.018€ an Menschen in Notlagen

Zu Jahresende werden die Zahlen offen gelegt: Österreicher:innen haben in allen Lebensbereichen mit steigenden Kosten zu kämpfen
1998 machte Ernest Kaltenegger als erster Kommunist in der Grazer Stadtregierung den Anfang. Seitdem geben die Mandatarinnen und Mandatare der KPÖ den Großteil ihrer Gehälter verpflichtend ab. Sie behalten sich nur einen durchschnittlichen Facharbeiter-Lohn, aktuell um die 2.500€ netto. Alles darüber hinaus wird im Rahmen von Sprechstunden an Menschen in Notlagen weitergegeben. KPÖ-Bundessprecher Tobias Schweiger stellte am Freitag die Position der KPÖ klar: „Es gibt genug Parteien, die Politik für die großen Banken und Konzerne machen. Die KPÖ steht kompromisslos auf Seiten der arbeitenden Menschen. Deshalb haben wir auch diese Gehaltsgrenze für alle, die für die KPÖ ein bezahltes politisches Amt ausüben. Denn abgehobene Gehälter führen zu abgehobener Politik.”
Von den insgesamt 438.018,83€ entfielen auf die KPÖ Steiermark 308.448,97€ und auf die KPÖ Salzburg 118.069,86€. In Innsbruck, wo im Frühjahr drei KPÖ-Gemeinderäte gewählt wurden, fielen 11.500€ an.
Die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr hat bereits zum 20. Mal am Tag der offenen Konten Bericht erstattet. 1.219.520 Euro hat sie in dieser Zeit aus ihren Bezügen an 10.283 Menschen weitergegeben: „So verschieden die Leute sind, so verschieden sind auch ihre Problemlagen. Wir schauen immer darauf, dass wir mit den Menschen eine gute Lösung finden und ihnen wieder Hoffnung machen, dass es besser werden kann.”
Über 3.200 Menschen erhielten 2024 finanzielle Unterstützung durch die KPÖ. Der Großteil von ihnen suchte Unterstützung für den alltäglichen Lebensbedarf sowie für Wohn- und Energiekosten. Doch auch bei Schulausflügen, medizinischem Bedarf und Öffi-Tickets konnten die KPÖ-MandatarInnen helfen. „Bei den Sozialberatungen der KPÖ geht es um viel mehr als die finanzielle Unterstützung allein”, erklärt der Salzburger Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl abschließend: „In unseren Sprechstunden erleben wir jeden Tag, wo den Leuten der Schuh wirklich drückt. Das ist ein wichtiger Kompass für unsere politische Arbeit.“
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