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Franz Leitner: ein „Gerechter unter den Völkern“

Widerstand in Wiener Neustadt und Buchenwald

Artikel von Heimo Halbrainer aus den Mitteilungen der Alfred Klahr-Gesellschaft

Wer ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt“.
 

Dieses alte hebräische Sprichwort findet sich auf jener Medaille eingraviert, mit dem der Staat Israel die „Gerechten unter den Völkern“ ehrt und die der Steirer Franz Leitner 1999 erhalten hat. Leitner – einer von derzeit 112 ÖsterreicherInnen, die seit 1963 die höchste Auszeichnung erhalten haben, die Israel an Ausländer zu vergeben hat – hat unter Einsatz seines Lebens im Konzentrationslager Buchenwald Hunderten Kindern das Leben gerettet bzw. ihnen das Leben im Konzentrationslager erträglicher zu machen versucht.

Jugend in Wiener Neustadt

Franz Leitner wurde am 12. Februar 1918 in Wiener Neustadt als Sohn des Drehers Franz und der Hausfrau Helene Leitner geboren. Nach der Volks- und Hauptschule besuchte er die Höhere Staatsgewerbeschule für Maschinenbau in Wiener Neustadt, wo er im Juni 1936 maturierte. Als Konstrukteur und Ingenieur konnte er allerdings erst nach dem „Anschluss“ 1938 arbeiten, denn bald schon nach der Matura wurde Franz Leitner wegen illegaler kommunistischer Betätigung festgenommen.

Franz Leitner war bereits sehr früh zur kommunistischen Bewegung gekommen. Im Alter von zwölf Jahren trat er einer Pioniergruppe bei, ehe er am 12. Februar 1933 – seinem 15. Geburtstag – in den bereits illegalen Kommunistischen Jugendverband (KJV) übertrat, wo er für zwei Jahre in der Kreisleitung Wiener Neustadt verschiedene Funktio- nen innehatte. Die Jungkommunisten waren – wie Karl Flanner berichtete, der selbst im KJV Wiener Neustadt aktiv war – in der ersten Phase nach den Februarkämpfen 1934 die einzigen, die mit öffentlichen bzw. öffentlichkeitswirksamen Aktionen auftraten. So haben sie bald nach den Februarkämpfen auf Kreuzungen rote Nelken und am 1. Mai bzw. am Antikriegstag am 1. August 1934 Flugblätter verteilt. Zudem sind sie mit ihren Fahrrädern durch die Stadt gefahren und haben dabei Streuzettel mit Hammer-und-Sichel-Zeichen ausgestreut sowie Losungen auf Holzplanken und Hausmauern geschrieben. In den Flugblättern riefen sie zum Kampf „gegen die Militarisierung der Jugend“ und gegen „jede Verschlechterung der Lebenslage der Arbeiterjugend“ auf, wie dies durch den „vaterländisch faschistischen Arbeitsdienst“ bewirkt wurde. Streuaktionen und Blitzkundgebungen wurden auch in der Folge weitergeführt. So marschierten sie am Vorabend des 1. Mai 1935 vom Wielandtor, dem Eingangsgebäude zur ehemaligen Fliegerkaserne,  die Gürtelstraße entlang, sangen Arbeiterlieder und verteilten dabei Flugblätter, ehe sie auf ein Zeichen hin verschwanden. Parallel dazu wurde von Method Hermann Palas, der in den Verteilerraum des E-Werks eingedrungen war, der Strom abgedreht. Der KJV Wiener Neustadt gab seit Anfang 1935 auch eine eigene Zeitung – Der Kämpfer. Gebietszeitung des Kommunistischen Jugendverbandes Wiener Neustadt – heraus, die wie auch die Proletarierjugend, die Zeitung des Kommunistischen Jugendverbands Österreichs, in den einzelnen Vierteln von Wiener Neustadt verteilt wurde. Anfang des Jahres 1936 wurden im Zuge der Aushebung der illegalen Druckerei am Reitweg zahlreiche Mitglieder des KJV festgenommen und im Mai 1936 zu zum Teil hohen Strafen verurteilt. 

Zu diesem Zeitpunkt war Franz Leitner schon nicht mehr als Funktionär des Kommunistischen Jugendverbands aktiv. Seit Anfang des Jahres 1935 betätigte er sich in der Kreisleitung der Roten Hilfe, die zuvor durch Verhaftungen zusammengebrochen war. Auch innerhalb der KPÖ Wiener Neustadt kam es Anfang des Jahre 1936 zu mehreren Verhaftungen, sodass Leitner im März 1936, er war gerade 18 Jahre alt geworden, in die Stadtleitung der KPÖ übernommen wurde, wo er als Politischer Leiter fungierte. An seinem 18. Geburtstag führte die KPÖ anlässlich des zweiten Jahrestags der Februarkämpfe am 12. Februar 1936 im Pernerstorferhof eine so genannte Blitzveranstaltung durch: „Bei Einbruch der Dunkelheit betraten plötzlich durch alle Eingangstore die geheim benachrichtigten Kundgebungsteilnehmer den Hof, wo Wilhelm Schubert vom Pernerstorfer-Denkmal herab eine kurze Ansprache hielt, worauf die Kundgebungsteilnehmer vereinbarungsgemäß ebenso rasch verschwanden, wie sie gekommen waren. Die mit Motorrädern anbrausen- den Kriminalbeamten fuhren bereits ins Leere“, berichtete Karl Flanner.

Ein halbes Jahr später schlug die Polizei jedoch zu und verhaftete 31 für das Stadtgebiet und 32 für das Landgebiet von Wiener Neustadt zuständige Funktionäre der KPÖ. Einer davon war Franz Leitner, der am 26. Oktober 1936 festgenommen und gemeinsam mit dem Ver- bindungsmann der Provinzkommission Johann Südermann, dem Kreisleiter Josef Moser und dem Pol. Leiter Wilhelm Schubert am 10. Juni 1937 zu vier Monaten schweren Kerker und 15 Monaten Polizeihaft verurteilt wurde.

Während der Zeit der Untersuchungshaft traten alle wegen kommunistischer Betätigung im Kreisgerichtlichen Gefangenenhaus Wiener Neustadt einsitzenden Häftlinge am 12. Februar 1937 in den Hungerstreik. Durch die Amnestie im Zuge des Berchtesgadener Abkommens kam Leitner, der die Haftstrafen in Wiener Neustadt und im Anhaltelager Wöllersdorf verbüßte, im Februar 1938 frei. Da- mit kehrte er gerade in jener entscheidenden Phase nach Wiener Neustadt zurück, als sich auch hier eine antinationalsozialistische Front zu formieren begann. Franz Leitner stürzte sich wieder in die politische Arbeit, um gemeinsam mit anderen den drohenden „Anschluss“ an Deutschland zu verhindern. Karl Flanner berichtete in seinen Erinnerungen über die Kundgebungen im Februar und März 1938 in Wiener Neustadt, wo die Kommunisten „mit unseren Feinden vom Februar 1934 gleichsam in einer Reihe“ standen. Am 9. und 10. März kam es am Hauptplatz zu Kundgebungen, wobei eine Vielzahl an Losungen hin- und herwogten. „Die Nazis, die ihr monotones ‚Ein Volk, ein Reich!‘ brüllten, wir mit unserer Ruf-Losung ‚Freiheit – Österreich!‘ und eine kleine Gruppe eher verschüchterter Anhänger der Vaterländischen Front, die ‚Rot-Weiß-Rot bis in den Tod‘ riefen.“

Diese Demonstrationen der Nazigegner und eine für den 11. März am Flugfeld geplant gewesene Kundgebung führten dazu, dass das Deutsche Nachrichtenbureau im Anschluss an die Rede von Bundeskanzler Kurt Schuschnigg am 11. März 1938 eine Klarstellung brachte, die auch in der Wiener Zeitung abgedruckt wurde. Darin hieß es, dass „der gewesene österreichische Bundeskanzler behauptet, daß es frei erfunden sei, wenn man erkläre, in Österreich seien Unruhen ausgebrochen und die Regierung sei nicht Herr der Lage. In den in aller Welt vorliegenden Berichten über Österreich wird darauf hingewiesen, daß bereits unzählige Zusammenstöße erfolgt sind und mancherlei Unruhen stattgefunden haben. So haben sich kommunistische Haufen in Wiener Neustadt zu einem bewaffneten Marsch nach Wien vorbereitet.“

Die neue politische Situation nach dem „Anschluss“ an das nationalsozialistische Deutschland machte innerhalb der KPÖ eine Umstrukturierung notwendig. So wurde Franz Leitner, der seit seiner Haftentlassung wieder aktiv war, von der Provinzkommission der KPÖ aufgefordert, sich aus der Parteiarbeit zurückzuziehen, da er als polizeibekannter Aktivist eine Gefahr für den Neuaufbau der Organisation darstelle. In der Folge zog er sich nicht nur aus der Parteiarbeit zurück, er ging auch aus Wiener Neustadt weg und fand im Juni 1938 in Bremen Arbeit, wo er zunächst für einen Monat als Konstrukteur bei der Weser-Flugzeuggesellschaft beschäftigt war, ehe er als „politisch unverlässlich“ wieder entlassen wurde und in der Maschinen- und Armaturenfabrik Blumenthal-Rönnebeck eine Arbeit fand. Auch hier blieb er nicht lange, da er im November 1938 zum Reichsarbeitsdienst eingezogen wurde. Im März 1939 kehrte er wieder nach Wiener Neustadt zurück und arbeitete bis zu seiner Verhaftung am 1. September 1939 in einem Aufzugbaubetrieb in Wien.

Buchenwald

In der Zeit, in der Franz Leitner in Bremen bzw. beim Reichsarbeitsdienst war, haben die Aktivitäten der KPÖ in Wiener Neustadt nicht nachgelassen. Im Gegenteil, wie die SD-Außendienststelle Wiener Neustadt an den SD-Unterabschnitt Wien im Oktober 1938 berichte- te: „Die Tätigkeit der KP war vor der kritischen Zeit und ist heute noch eine sehr rege.“ Im Zuge der Kriegsvorbereitungen wurde daher eine „Sonderaktion gegen führende Kommunisten und Revolutionäre Sozialisten am 22.8.1939 in Wien und Wiener Neustadt“ gestartet. Im Bericht dazu heißt es: „Teils durch den Nachrichtendienst, teils auch durch die in den letzten Wochen und Monaten durchgeführten unauffälligen Überwachungen und Ermittlungen wurde eine größere Zahl aktiv tätiger Kommunisten und Revolutionärer Sozialisten festgestellt.

In Hinblick auf die gerade in der letzten Zeit wahrnehmbare erhöhte Aktivität namentlich der Kommunisten schien es geboten, gegen die bisher festgestellten illegalen Organisationsteile einzuschreiten und die weitere Tätigkeit derselben durch Festnahme ihrer Träger zu unterbinden.“ Obwohl Leitner sich entsprechend der Order der Parteiführung aus der illegalen Tätigkeit für die KPÖ zurückgezogen hatte, wurde er am 1. September 1939 als einer von elf Wiener Neustädtern verhaftet und gemeinsam mit dem ehemaligen militärischen Leiter des Republikanischen Schutzbunds, Florian Bock, dem Sekretär des Schutzbunds  Anton Schiller, und den Schutzbundfunktionär Ludwig Knötig sowie den kommunistischen Funktionären Gregor Durinkowitz, Johann Klim, Josef Moser, Julius Puschek und Max Wanki ins Konzentrationslager Buchenwald überstellt, wo er am 7. September 1939 die Häftlingsnummer 4046 erhielt.

Als sie ins KZ Buchwald kamen, bestand das Lager seit etwas mehr als zwei Jahren, und 23.813 Häftlinge waren bis zum Kriegsbeginn am 1. September 1939 durch das Tor marschiert, auf dem „Jedem das Seine“ stand.18 Bis zur Befreiung sollten es rund 239.000 sein, von denen mehr als 33.000 getötet wurden. Im KZ Buchenwald, der „Hölle am Ettersberg bei Weimar“, gab es aber auch Solidarität. Die politischen Häftlinge organisierten sich im Lager in nationalen Gruppen bzw. im Sommer 1943 auch in einem internationalen Lagerkomitee und versuchten die „Grünen“ – Kriminelle und sogenannte Berufsverbrecher – aus den Lagerfunktionen, wie Kapo, Blockältester, Stubendienst oder Schrei- ber, in die sie die SS als Helfer bei der Drangsalierung der Häftlinge gesetzt hatte – zu verdrängen, um in diesen Funktionen Möglichkeiten zu schaffen, die Lebensbedingungen für die Häftlinge erträglich zu gestalten. Franz Leitner, der – wie er in einem Lebenslauf nach der Befreiung angegeben hat – innerhalb der österreichischen Sektion der Kommuni- stischen Partei in der Organisationsleitung tätig war, wurde im Juli 1943 Blockältester in der Baracke 8 – dem „Kinderblock“.

Immer wieder landeten Kinder und Jugendliche im KZ Buchenwald. Diese kamen teilweise ohne ihre Eltern aus anderen Konzentrationslagern oder sie kamen mit ihren Eltern hierher, wo sie von diesen getrennt wurden, die weiter auf Transport geschickt wurden. Um die in Buchenwald verbliebenen Kinder und Jugendlichen vor Weitertransporten in Vernichtungslager zu bewahren, wurde das illegale Lagerkomitee aktiv. Dabei gelang es diesem, ab 1940 u.a. die sowjetischen und polnischen Jugendlichen – darunter zahlreiche jüdische – in Innen- und Handwerkskommandos unterzubringen und sie teilweise zu Maurerlehrlingen auszubilden. Der Lagerälteste, der Hamburger Kommunist Erich Reschke – nach der Befreiung Polizeipräsident von Thüringen – erreichte im Juli 1943 bei der SS-Schutzhaftlagerführung, dass die jüngsten Kinder nicht zur Arbeit mitgenommen werden mussten, wo sie nur im Wege stehen würden. Es wäre besser, sie unter Aufsicht in einer Baracke zusammenzufassen. Dafür wäre – so Reschke – die ehemalige Isolierbaracke 8 geeignet, die von einem Stacheldraht umgeben war. Die illegale Leitung der KPD im Lager bat in der Folge die österreichischen Ge- nossen, einen Kameraden für die Funktion eines Blockältesten zu benennen. Diese schlugen den damals 25jährigen Franz Leitner vor, der nun bis Oktober 1944 Blockältester im so geschaffenen „Kinderblock“ in Baracke 8 war. Anfangs lebten rund 160 vorwiegend russische, ukrainische und polnische Kinder und Jugendliche im Block. Diesen mangelte es nicht nur an allen lebenswichtigen Dingen, sie waren auch durch ihre Unkenntnis der Lagerverhältnisse dem Terror der Lager-SS ausgesetzt. Franz Leitner gelang es mit Hilfe der ihm zur Seite gestellten Stubendienste – dem Mitglied des illegalen sowjetischen Lagerwiderstands, dem ukrainischen Leutnant Wladimir Cholopzew als Dolmetsch, dem ehemaligen Hauptmann Nikolaj Sadumow und dem früheren Artisten Jakov Goftman – die Jugendlichen in „leichtere“ Arbeitskommandos einzuteilen, sie vor willkürlichen Strafen der SS zu schützen und sie mit zusätzlichen Lebensmitteln zu versorgen. Es gelang ihm auch bei der SS durchzusetzen, dass die Kinder unter 14 Jahren nicht in Arbeitskommandos ausrücken mussten und dass sie vom stundenlangen Appellstehen im Freien bei jeder Witterung befreit waren. Auch organisierten sie Unterrichtsmaterialien, und Cholopzew errichtete im Block 8 eine Schule für diese Kinder.

Im Sommer und Herbst 1944 stieg die Zahl der Jugendlichen im Block auf 400 an. Neben sowjetischen, österreichischen und jugoslawischen Jugendlichen kamen auch 150 ungarisch-jüdische Jugendliche und 15 polnisch-jüdische Kinder zwischen acht und zwölf Jahren nach Buchenwald, wo sie zunächst im „Kleinen Lager“, der „Pestbeule Buchenwalds“ landeten, wie Franz Leitner diesen Teil nannte, der Ende 1942 im Norden des Konzentrationslagers als Quarantänezone errichtet worden war. Die ungarisch-jüdischen Jugendlichen kamen zumeist aus Auschwitz, wo ein Teil ihrer Verwandten ermordet worden war, nach Buchenwald, um von hier aus zur Zwangsarbeit in Außenlager überstellt zu werden, wie etwa jenes bei Ohrdruf (Thüringen), wo sie Stollenanlagen in den Berg graben sollten.

Leitner gelang es, wie er berichtete, „mit Hilfe der Kameraden in der Schreibstube – Kapo Hans Neumeister und seinem Stellvertreter Benno Biebel – eine große Anzahl von ihnen aus dem berüchtigten ‚Kleinen Lager‘ in den Block 8 zu überführen. Durch Manipulationen der Schreibstube trugen sie im Block nicht den David-Stern auf der Kleidung und waren damit äußerlich nicht als Juden gekennzeichnet, was sie kurz vor der Befreiung vor der Evakuierung rettete.“ Als die Lager-SS nach diesen Jugendlichen fragte, erklärte Leitner, dass sie für den Weitertransport ins Außenlager S III bei Ohrdruf im Block zusammenbleiben müssten. Und als die SS-Wachen sahen, dass sich diese Jugendlichen weiterhin im Block aufhielten, bestach er sie mit Zigaretten und anderen Mitteln.

Als kurz vor der Befreiung die Kinder und Jugendlichen im Block 8 zum Appell antreten mussten, wurden die jüdischen Jugendlichen und Kinder aufgefordert, vorzutreten. Nachdem aber Wilhelm Hammann, Leitners Nachfolger als Blockältester, von der Schreibstube er- fahren hatte, dass die Juden noch vor der Befreiung ermordet werden sollten, schärfte er den jüdischen Kindern und Jugendlichen ein, sich nicht zu melden. Als tatsächlich kein Kind und kein Jugendlicher reagierte, fragte die SS, ob hier tatsächlich keine Juden sind, worauf Hammann antwortete: „Meines Wissens gibt es Kinder aller möglichen Nationalitäten in dieser Gruppe – Tschechen, Polen, Ukrainer –, aber keine Juden.“ Durch diese Lüge, vielmehr aber durch die Nichtkennzeichnung der jüdischen Jugendlichen als Juden konnten alle wenige Tage später die Befreiung des Lagers erleben.

Franz Leitner war in dieser Phase nicht mehr im „Kinderblock“ auf Baracke 8. Er wurde im Oktober 1944 gemeinsam mit fünf deutschen, zwei sowjetischen und fünf österreichischen Genossen, unter anderem dem Kapo des Baukommandos III, Karl Rauch, dem Kapo des Arbeitskommandos „Pathologie“, Gustav Wegerer, und dem Mitglied der Internationalen Lagerorganisation, Hans Sündermann, im Zusammenhang mit einer illegalen Feier für den im August 1944 im Lager ermordeten Vorsitzenden der KPD, Ernst Thälmann, in den Bunker – den Arrest im Konzentrationslager – geworfen, wo er 100 Tage bleiben musste. Leitner kam erst wieder im Februar 1945 aus dem Arrest, als sich herausstellte, dass er nicht an der Gedenkfeier teilgenommen hatte. In der Folge wurde er Schreiber im Block 40.

Auf Block 8 war nach seiner Verhaftung der ehemalige Lehrer und kommunistische Abgeordnete zum Hessischen Landtag, Wilhelm Hammann, Blockleiter geworden. Dieser konnte sich – wie Leitner meinte – „auf eine gewachsene, verschworene und festgefügte Gemeinschaft von Erwachsenen und Jugendlichen stützen“ und zahlreichen jüdischen Kindern das Leben retten, weshalb auch er von der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem als „Gerechter unter den Völkern“ ausgezeichnet wurde.

Als das Ende des NS-Regimes näher rückte und mit ihm auch die Alliierten, versuchte die SS-Wachmannschaft Anfang April 1945, das Lager zu evakuieren. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich rund 47.500 Menschen im Lager, allein 22.900 davon im Hauptlager und 18.000 in den Pferdeställen des „Kleinen Lagers“. Kurz vor dem Ende des Regimes sollten die führenden Köpfe des Lagerwiderstands oder solche, die die SS dafür hielt, ermordet werden. Daher übermittelte die Gestapo in Weimar am Abend des 5. April 1945 der Schreibstube des Konzentrationslagers eine Liste mit 46 Personen, die zur Exekution vorgesehen waren. Auf dieser Liste standen auch die Namen von drei Österreichern: Akim Lewit, Eugen Kogon und Franz Leitner. Das Lagerkomitee beschloss, dass sie sich am Morgen des 6. April 1945 nicht melden und sich vielmehr in der Seuchenbaracke des Lagers verstecken sollten.

Während ab 7. April 1945 zigtausende KZ-Häftlinge Buchenwald in Richtung Dachau, Flossenbürg und Theresienstadt verließen, versuchte die internationale Widerstandsorganisation im Lager, diese Tod bringenden Evakuierungsmärsche zu verzögern, um möglichst vielen Häft- lingen eine Befreiung durch die US- Armee im Lager zu ermöglichen. Am 11. April 1945 begannen die SS-Mannschaften das Lager zu verlassen und gemeinsam mit vielen anderen war Franz Leitner mit dabei, als die Häftlinge das Lager selbst übernahmen und über 200 SS-Männer verhafteten, die sie den US- Truppen übergaben.

Laut einem Bericht an das amerikanische Kriegsministerium waren zum Zeitpunkt der Befreiung noch rund 20.000 Häftlinge, darunter 550 Österreicher im Lager. Im Block 8 befanden sich noch über 370 Jugendliche und Kinder, wobei einer der jüngsten der siebenjährige Israel Meir Lau, der spätere Oberrabbiner des Staates Israel, war.

Mit der Befreiung kamen neue Aufgaben auf das Lagerkomitee zu. Die vielfach unterernährten und oft auch kranken Häftlinge mussten betreut werden – der Krieg war ja noch nicht zu Ende, und an eine Rückkehr in die Heimatländer der einzelnen Häftlinge war Mitte April noch nicht zu denken. Aus diesem Grund konstituierte sich das bislang illegal tätige Internationale Lagerkomitee umgehend als legale Lagerverwaltung, der, wie schon zuvor, Otto Horn als Vertreter der österreichischen Häftlinge angehörte. Die einzelnen Nationen sammelten ihre Angehörigen auf eigenen Blocks, wobei die Österreicher gemeinsam mit den Jugoslawen auf Block 49 kamen. In den Wochen nach der Befreiung war Franz Leitner im Lager der Sekretär der KPÖ und des österreichischen Nationalkomitees, ehe er mit einer Gruppe von Österreichern, die einen Autobus in den Straßen rund um Weimar organisiert hatten, am 16. Mai 1945 die Heimreise antrat.28 Mit in seiner Tasche hatte er ein Schreiben vom Vorsitzenden des russischen Komitees und Mitglied des Internationalen Lagerkomitees, Ivan Smirov, in dem es hieß: „Das Kollektiv der be- freiten sowjetischen Bürger des Konzen- trationslagers Buchenwald spricht dem stählernen und energischen Antifaschisten, Genossen Leitner Franz, sehr großen Dank aus. […] Er deckte die vom russischen militärpolitischen Zentrum gegründete    Schulr für Kinder im 8. Block, nachdem er es erreicht hatte, dass nicht ein einziges Kind zur Arbeit gehen musste, wobei er sein eigenes Leben aufs Spiel setzte. Von der Gestapo arrestiert und in den Bunker inhaftiert, gab Genosse Franz kein Wort preis, obwohl er von allen Führern des russischen militärpolitischen Zentrums wusste. Dank seiner Standhaftigkeit und seines Durchhaltevermögens bei Verhören konnten wir ruhig unsere Kampfarbeit fortsetzen. In tiefer Dankbarkeit im Namen der befreiten sowjetischen Bürger.“

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Gruppenbild befreiter Österreicher im KZ Buchenwald, 3. Reihe, 1.v.l.: Franz Leitner

Vizebürgermeister und Landtagsabgeordneter

Unmittelbar nach seiner Rückkehr am 23. Mai 1945 war Franz Leitner wieder innerhalb der Leitung der KPÖ in Wiener Neustadt aktiv. Denn als Karl Flanner ein paar Tage nach Leitner aus Buchenwald kommend in Wiener Neustadt eintraf und Ende Mai 1945 ins neue Parteihaus der KPÖ in die Kollonitschgasse 12 ging, fand er dort Franz Leitner, der mit Hans Kalt und Florian Bock das Sekretariat leitete.

Die Stadt selbst war ein Trümmerhaufen, wie der sozialistische Bürgermeister Rudolf Wehrl anlässlich einer Bürgermeister-Tagung am 7. Juli 1945 festhielt: „Von den 4000 Häusern der Stadt sind durch die Kriegsereignisse nur 18 unbeschädigt geblieben. Rund 800 wurden zur Gänze vernichtet und rund 2000 schwer beschädigt. Zur Zeit der Besetzung der Stadt waren von 45.000 Einwohnern nur 800 zurückgeblieben, die tage- und nächtelang die Brände bekämpften. Daraufhin galt es, die in den verlassenen, zerstörten und ausgebrannten Geschäften und Lagerräumen noch vorhandenen Waren und Lebensmittel zu sichern, mit denen dann die zurückkeh- rende Bevölkerung, die inzwischen auf 15.000 Personen angestiegen ist, durch volle zwei Monate hindurch zu versorgen war. Brot konnte nur ½ bis 1 Kilogramm wöchentlich zugeteilt werden, für die Fleischversorgung stand nur Pferdefleisch mit unzulänglichen Wochenrationen von 10 bis 15 Dekagramm zur Verfügung. An Mehl wurde bisher nur ein einziges Mal ¼ Kilogramm pro Person ausgegeben, ebenso erfolgte an Fett nur eine einmalige Ausgabe von 3 Dekagramm pro Person. Wochenlang war die Wasser- und Stromversorgung vollkommen unterbunden und kann ebenso wie das schwerbeschädigte Kanalsystem nur langsam wieder in Ordnung gebracht werden.“ Dieser und noch zahlreicher weiterer Probleme musste sich die noch im April 1945 gebildete Stadtrepräsentanz – d.h. der Bürgermeister und die drei von den Parteien SPÖ, ÖVP und KPÖ nominierten Vizebürgermeister – annehmen, die im Juli 1945 provisorische Gemeindeausschüsse bildete, wobei die Parteien auch hier die einzelnen Mitglieder ernannten.

In dieser Phase wirkte Franz Leitner zunächst als Stadt- und Bezirkssekretär der KPÖ, und nachdem sich am 26. No- vember 1946 der „Provisorische Gemeindeausschuss für Wiener Neustadt“ konstituiert hatte, in dem die SPÖ 24, die ÖVP neun und die KPÖ sieben Mitglieder entsandte, war Franz Leitner einer der sieben Vertreter der KPÖ und gleichzeitig auch einer der drei Vizebürgermeister der Stadt. Um die Wiener Neustädter Bevölkerung seitens der KPÖ zu informieren, gab Franz Leitner gemeinsam mit Karl Flanner zunächst die Stadtnachrichten heraus, die ab 1947 Stadt- und Bezirksnachrichten und schließlich ab 1949 Wr. Neustädter Nachrichten heißen sollten. Nach der ersten Gemeinderatswahl vom 7. Mai 1950, bei der die KPÖ sechs Mandate, die ÖVP zwölf Mandate und die SPÖ 22 Mandate erringen konnte, war Leitner einer von insgesamt acht Stadträten, bis er 1954 nach Graz übersiedelte.

Im Jänner 1953 starb der Landessekretär der KPÖ Steiermark, Erich Sinitsch, im Alter von 45 Jahren überraschend an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung. Sinitsch war erst 1950 zum Landessekretär gewählt worden, nachdem Otto Fischer nach Wien gegan- gen war. Leitner erhielt nun den Auftrag, diese Funktion in Graz zu übernehmen. So kam er im April 1954 in die Steiermark, wo er zunächst beim Landesobmann der KPÖ, Heribert Hütter, wohnte, ehe er mit seiner Frau Elfriede, die er 1949 geheiratet hatte, im Juni 1954 in das Haus der Israelitischen Kultusgemeinde Graz in die Lagergasse zog. Bei der 5. Landesdelegiertenkonferenz der KPÖ Steiermark wurde er am 25. Mai 1954 zum Landessekretär der KPÖ gewählt. Vier Jahre später erfolgte am 8. Dezember 1958 die Wahl zum Landesobmann, wobei er Walter Fischer, der sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellte, ablöste. Drei Jahre später gelang es der KPÖ Steiermark mit Franz Leitner als Spitzenkandidat wieder in den steiermärkischen Landtag einzuziehen, nachdem die KPÖ 1957 aus dem Landtag geflogen war. In der Folge wirkte Leitner zwei Perioden bis 1970 als einziger kommunistischer Abgeordneter im steiermärkischen Landtag. Nach seinem Ausscheiden aus der Landespolitik war er aber weiter aktiv. So war er bis 1987 Landesobmann des Zentralverbands der Pensionisten und gehörte zudem dem Bundespräsidium und der Landesleitung Steiermark des KZ-Verbands – Österreichische Antifaschisten, Widerstandskämpfer und Opfer des Faschismus an.

Als das Unterrichtsministerium in den 1980er Jahren begann, ZeitzeugInnen an die Schulen zu vermitteln, die Jugend -liche über die Verfolgung durch die Nationalsozialisten und den Widerstand informieren sollten, stellte sich Franz Leitner sofort zur Verfügung und hat in zahlreichen Diskussionen mit Schülern und Schülerinnen, aber auch mit Erwachsenen – unter anderem im „Be- und Gedenkjahr 1988“ im Rahmen von Geschichtswerkstätten –, ein großes Stück Aufklärungsarbeit geleistet. Dabei war sein Motto: „Unsere schwere Vergangenheit darf niemals die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder werden.“

Späte Ehrungen

In den 1990er Jahren setzte sich in Israel der damalige Oberrabbiner des Staates Israel, der jetzige Oberrabbiner von Tel Aviv, Israel Meir Lau, dafür ein, dass Franz Leitner von der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem als „Gerechter unter den Völkern“ ausgezeichnet wird. Als Leitner diese Auszeichnung am 25. März 1999 im Jüdischen Museum in Wien überreicht wurde, überbrachten ihm Israel Mair Lau und sein Bruder, der ehemalige Botschafter des Staates Israel in den USA, Naphtali Lau-Lavie, eine Grußbotschaft, in der sie festhielten: „Sie waren in hervorragender Weise an der Etablierung von Block 8 beteiligt, wo hunderte Kinder die Schrecken des Holo- causts überlebten. Wir, beide Unterzeich- nende, ehemalige Häftlinge 117.029 und 117.030 im KZ Buchenwald, sind voller Dankbarkeit für Ihre bewundernswerte und erfolgreiche Arbeit im KZ Buchenwald. Wenn jemand es verdient hat von Yad Vashem geehrt zu werden, so sind es Sie, Herr Leitner.“

Nach dieser Auszeichnung wurde Leitner auch vom offiziellen Österreich geehrt. So überreichte ihm Landeshauptfrau Waltraud Klasnic 2001 den Menschenrechtspreis des Landes Steiermark, im Gedenkjahr 2005 – kurz vor seinem Tod am 20. Oktober dieses Jahres – erhielt er das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien. Auch entstanden mehrere filmische Dokumentationen – „Anständig sterben“ von Richard Kriesche und Walter Müller (2001), „Der Widerstandskämpfer Franz Leitner“ von der ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus (2003) und die ORF-Dokumentation „Gerechter unter den Völkern“(2015) –, die vom Leben und Kämpfen Franz Leitners erzählen.

 

Anmerkungen:

1/ https://www.yadvashem.org/yv/pdf-drupal/ austria.pdf [1.2.2021].

2/ Biografische Angaben stammen aus den Lebensläufen, die Franz Leitner 1945, 1946 und 1948 verfasst hat (ZPA der KPÖ), sowie aus Zeitungsberichten anlässlich von Ehrungen und aus Nachrufen.

3/ Die Flugblätter bzw. Artikel in der Zeitung

„Der Kämpfer“ aus den Jahren 1935/36 sind abgedruckt in: Dokumentationsarchiv des öster- reichischen Widerstandes (Hg.): Widerstand und Verfolgung in Niederösterreich 1934–1945. Bd. 1: 1934–1938, Wien 1987, S. 400, 402 (i.d.F. DÖW: WuV NÖ).

4/ Karl Flanner, Wiener Neustadt im Stände- staat. Arbeiteropposition 1933–1938, Wien 1983, S. 192f. Ähnlich auch in: Karl Flanner, Schreib’ das auf! Als Zeuge der Zeit ohne Gnade, Wiener Neustadt [2002], S. 26f.

5/ Urteil des KG Wiener Neustadt gegen Franz Predal u.a., 4.5.1936, in: DÖW: WuV NÖ, Bd. 1, S. 360.

6/ Ebd., S. 196–208.

7/ Flanner: Wiener Neustadt, S. 190. 8/ Ebd., S. 191.

9/ Vr 1651/36 Urteil des Kreisgerichts Wiener Neustadt, 10.6.1937 in: DÖW: WuV NÖ, Bd. 1, S. 210–214.

10/ Ebd., S. 528.

11/ Flanner: Schreib’ das auf, S. 33f.

12/ Eine Klarstellung, in: Wiener Zeitung, 13.3.1938, S. 4.

13/ DÖW: WuV NÖ, Bd. 2: 1938–1945, Wien

1987, S. 38f.

14/ Franz Leitner: Zeitzeugengespräch in Graz am 28.3.1985.

15/ Bericht der SD-Außenstelle Wiener Neu- stadt an den SD-Unterabschnitt Wien, 13.10.1938, in: DÖW: WuV NÖ, Bd. 2, S. 83.

16/ Telegramm der Gestapo Wien an Gestapo Berlin, 24.8.1939, in: Karl Flanner: Widerstand im Gebiet von Wiener Neustadt 1938–1945. Wien 1973, S. 54. Wolfgang Benz/Barbara Distel (Hg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialis- tischen Konzentrationslager, Bd. 3: Sachsen- hausen, Buchenwald. München 2006. 

17/ Ebd., S. 70.

18/ Eine monatliche Aufstellung der Häftlings- zahlen findet sich bei: David A. Hackett (Hg.): Der Buchenwald-Report. Bericht über das Kon- zentrationslager Buchenwald bei Weimar, Mün- chen 1996, S. 141–149. Zu einzelnen Aspekten siehe zudem: Erich Fein/Karl Flanner: Rot-weiß- rot in Buchenwald. Die österreichischen politi- schen Häftlinge im Konzentrationslager am Ettersberg bei Weimar 1938–1945. Wien-Zürich 1987; Buchwald. Ein Konzentrationslager. Be- richt der ehemaligen KZ-Häftlinge Emil Carle- bach, Paul Grünewald, Hellmuth Röder, Willy Schmidt, Walter Vielhauer, hg. im Auftrag der Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora der Bun- desrepublik Deutschland. Frankfurt/M. 1986;

19/ ZPA der KPÖ, Franz Leitner: Lebenslauf, 1.8.1946.

20/ Buchenwald. Ein Konzentrationslager, S. 85–90. 21/ Die Darstellung folgt Daniel Fraenkel/Jakob Borut (Hg.): Lexikon der Gerechten unter den Völkern. Deutsche und Österreicher. Göttingen 2005; Franz Stephan Parteder: Pflicht für Öster- reich getan. Erinnerungen von Franz Leitner, in: Wahrheit, 12.2.1988; Franz Leitner: Grußadres- se zum 60. Jahrestag der Befreiung des Kon- zentrationslagers Buchenwald, Jänner 2005.

22/ Helga Raschke: Das Außenkommando S III und die Bauvorhaben im Jonastal. Erfurt 2005. 23/ Leitner: Grußadresse.

24/ Fraenkel/Borut: Lexikon, S. 136. 25/ Fein/Flanner: Rot-weiß-rot, S. 196f.

26/ Fraenkel/Borut: Lexikon, S. 135–137. 27/ Fein/Flanner: Rot-weiß-rot, S. 241.

28/ ZPA der KPÖ, Franz Leitner: Lebenslauf, 1.8.1946.

29/ Schreiben und Übersetzung aus dem Russi- schen im Nachlass Franz Leitner (Kopie im Be- sitz des Autors).

30/ Flanner: Schreib’ das auf!, S. 132. 31/ Neues Österreich, 10.7.1945.

32/ Karl Flanner: Der Blick zurück: Die Stadt in den letzten 50 Jahren. Wiener Neustädter erzählen, in: Sylvia Hahn/Karl Flanner (Hg.):

„Die Wienerische Neustadt“. Handwerk, Handel und Militär in der Steinfeldstadt. Wien, Köln, Weimar 1994, S. 15–45.

33/ Erich Sameck: Linker Boulevard. Stadtrat und Chefredakteur der „Wr. Neustädter Nach- richten“, in: Mitteilungen der Alfred Klahr Gesell- schaft, 23. Jg. (2016), Nr. 1, S. 17–20; Flanner: Schreib’ das auf!, S. 150–153.

34/ Genosse Sinitsch gestorben, in: Wahr- heit,18.1.1953.

35/ Grußbotschaft vom 25.3.1999 an Franz Leitner bei der Israelischen Botschaft in Wien (Kopie im Besitz des Autors).

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