Heidi Ambrosch:
Wer – wenn nicht wir
– du und ich – komm!

KPÖ Frauen*vollversammlung findet am 24. Mai 2025 im Volksheim, Salzburg statt.

Sozialismus oder Barbarei – Unter diesem Motto warnte Rosa Luxemburg im Ersten Weltkrieg vor weiteren Kriegen und Katastrophen, die in Gestalt des Faschismus, der Shoa und des Zweiten Weltkrieges eintraten. Angesichts der sozialen Widersprüche, der ökologischen Zerstörungen und dem enormen Potenzial regressiver bis faschistischer Bewegungen ist ihre Warnung heute aktueller, denn je!

Das sich wiederholende Credo neoliberaler Politik lautet: Wir müssen sparen, weil „die“ Wirtschaft unter enormen Druck stehe. Worum es wirklich geht, ist die Durchsetzung der Interessen von Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer in ihrem einzigen Ziel, der weiteren Profitmaximierung durch Umverteilung von unten nach oben.

Zu oft waren es, und es sind auch jetzt die Frauen*, die bei all dem als erstes und am stärksten betroffen sind. Bei uns wird als erstes gespart, am meisten gekürzt, wir sollen mit der privaten unbezahlten Sorgearbeit auffangen, was im Sozialstaat eingespart wird. Die angekündigte Sparpolitik der kommenden Jahre wird noch mehr Frauen* in die Armut treiben. Das wissen wir jetzt schon.

Wir haben uns in der KPÖ zusammengeschlossen, um das aufzuzeigen und aktiv dagegen vorzugehen. Das machen wir im Rahmen von Bündnissen, im Rahmen von Sprechstunden und im Rahmen unserer kreativen Aktionen auf der Straße. Im kommenden Jahr wollen wir dafür auch innerhalb unserer Partei stärker zusammenarbeiten. Deswegen organisieren wir eine bundesweite Frauen*versammlung am 24. Mai in Salzburg.

Denn die Notwendigkeit Frauen*freiräume in der Partei zu öffnen, ist genau so wichtig wie die Möglichkeit der bundesweiten Vernetzung.
Frauen*solidarität ist Teil des Selbstverständnis in der KPÖ. Sich positiv aufeinander zu beziehen und einander anzuerkennen, ist unser Anspruch.

Am 24. Mai treffen sich also die Frauen* der KPÖ, um gemeinsam aktiv zu werden. Wir wollen darüber diskutieren, wie wir bundesweit koordiniert öffentlich in Erscheinung treten wollen, deshalb wollen wir einen feministischen Jahresplan für 2026 festlegen.
In spannenden Workshops soll es Platz für deine Anliegen und Ideen geben.

Wir laden alle Frauen* der KPÖ dazu ein, dort einen gemeinsamen Aufbruch zu starten.
Anmeldung und konkrete Infos zum Ablauf findet Ihr unter:
https://www.kpoeplus-sbg.at/frauenversammlung_2505

Stimmen aus den Bundesländern:

Natalie Hangöbl, KPÖ Salzburg

Ich freue mich darauf mit vielen Frauen darüber zu diskutieren wie wir die KPÖ feministisch weiterentwickeln.

Christina Pree, KPÖ Oberösterreich

Es gibt noch viel zu erkämpfen und nur zusammen können wir weitere Veränderungen bewirken.

Barbara Urbanic, KPÖ Wien

Ohne Feminismus keine KPÖ und deshalb freue ich mich sehr auf den Austausch mit Genossinnen aus ganz Österreich.

Cornelia Plank, KPÖ Salzburg

Es gibt so viele starke Frauen in der KPÖ, es wird Zeit dass wir uns alle besser kennenlernen.

Pia Tomedi, KPÖ Tirol

Ich freue mich, die vielen tollen Frauen in der KPÖ kennenzulernen, um gemeinsame Aktionen zu planen.

Petra Roth-Hopfgartner, KPÖ Oberösterreich

Ich will mich mit allen Frauen in der KPÖ vernetzen und da ist die Frauenversammlung eine super Gelegenheit dazu.

Bea Samwald, KPÖ Kärnten

Ich wünsche mir eine starke und feministische KPÖ, deswegen freue ich mich auf die bundesweite Frauenversammlung.

Nina Aigner, KPÖ Niederösterreich

Ich fahre zur Frauenvollversammlung, um engagierte Frauen mit dem einem gemeinsamen Ziel kennenzulernen und mich mit ihnen auszutauschen.

Sarah Pansy, KPÖ Salzburg

Es ist wichtig die Erfahrungen der letzten Jahre auch unter uns Frauen zu diskutieren.

Christiane Maringer, KPÖ Niederösterreich

Nur gemeinsam machen wir die KPÖ zu einer starken Kraft für die Interessen der Frauen, deshalb freu ich mich sehr auf unser Vernetzungstreffen.

Miriam Herlicska, KPÖ Steiermark

Ich freue mich darauf, bei der Frauenvollversammlung gemeinsam mit anderen Frauen in der KPÖ über unsere Erfahrungen und Ziele in der Partei zu sprechen.