Kampf gegen die Teuerung:

Vom Oktoberstreik bis heute

Zwischen 26. September und 5. Oktober 1950 kam es zum größten Streik der zweiten Republik. Auslöser war das vierte Lohn-Preis Abkommen. Nach geheimen Verhandlungen wurden Ende September die Inhalte des Abkommens öffentlich bekannt. Mehl sollte beispielsweise mit einem Schlag um 64 Prozent teurer werden, Zucker um 34 und Brot um 26 Prozent, worauf es zu Streiks in zahlreichen Betrieben kam. Dabei nahmen Kommunist*innen eine führende Rolle ein.
Aktuell werden die Preise für Grundnahrungsmittel, Energie und Wohnen in einem Rekordtempo erhöht und die Gewerkschaftsbewegung steht wieder vor der Frage, wie sie mit dieser Herausforderung umgehen soll. Anlässlich des 20. ÖGB-Bundeskongresses vom 20.-22.6 diskutieren wir als GLB und KPÖ, welche Rolle in einer solchen Krise die Gewerkschaftsbewegung spielt und mit welchen Strategien wir den aktuellen Herausforderungen etwas entgegenstellen können.
* Begrüßung: Oliver Jonischkeit, GLB Bundessekretär im ÖGB
* Eingangsreferat zur historischen Einordnung: Michael Graber
* Podiumsdiskussion:
– Georg Erkinger, GLB Bundesvorsitzender, Mitglied des ÖGB Bundesvorstandes
– Kevin Guillas-Cavan, französischer Gewerkschafter (CGT)
– Günther Hopfgartner, Bundesvorsitzender der KPÖ
Moderation: Alisa Vengerova, Bundessprecherin Junge Linke
Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen – wir freuen uns auf dein Kommen!

Kampf gegen die Teuerung: Vom Oktoberstreik bis heute

Wann

19. Juni 2023    
18:00 - 20:00

Veranstaltungstyp