Franz Muhri (1924–2001) –
Zum 100. Geburtstag des langjährigen KPÖ-Vorsitzenden
Eine Veranstaltung der Alfred Klahr Gesellschaft und KPÖ
Am 21. Oktober jährt sich der Geburtstag von Franz Muhri zum 100. Mal. Muhri gehörte in der NS-Zeit einer vom Kommunisten Richard Zach geleiteten Widerstandsgruppe in der Steiermark an. Nach 1945 arbeitete er als Parteisekretär und studierte drei Jahre lang in Moskau an der zentralen Parteischule. 1958 wurde er Landessekretär der KPÖ Steiermark, 1961 Mitglied des Politischen Büros und 1965 Vorsitzender der KPÖ. Er übte diese Funktion 25 Jahre lang – bis 1990 – aus. Nach 1990 blieb er in der KPÖ als Internationaler Referent aktiv. 1995 veröffentlichte er seine Erinnerungen „Kein Ende der Geschichte“. Ende der 1990er Jahre initiierte er gemeinsam mit anderen einen Dialog zwischen ChristInnen und MarxistInnen, der Angehörige der Fokolar-Bewegung und der KPÖ zusammenführte.
Programm
Begrüßung: Martin Konecny (Bildungsreferent der KPÖ)
Michael Graber: Franz Muhri als Vorsitzender der KPÖ
Karin Oberegelsbacher: Franz Muhri als Akteur des marxistisch-christischen Dialogs
Walter Baier: Franz Muhri und die krisenhafte Entwicklung der KPÖ 1990/91
Manfred Mugrauer: Franz Muhris Bemühungen um eine Rehabilitierung der österreichischen Opfer des Stalin-Terrors
Die Diskussion findet im Anschluss an die jeweiligen Referate statt.
Die ReferentInnen:
Walter Baier, Dr., 1994–2006 Vorsitzender der KPÖ, seit 2022 Präsident der Partei der Europäischen Linken.
Michael Graber, Mag., früherer Finanzreferent und wirtschaftspolitischer Sprecher der KPÖ.
Manfred Mugrauer, Dr., Historiker, wissenschaftlicher Sekretär der Alfred Klahr Gesellschaft und Mitarbeiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes.
Karin Oberegelsbacher, Dr., Fokolar-Bewegung Österreich, Dialog mit Menschen nicht-religiöser Weltanschauung, Ministerialrätin a.D.
Wann: Samstag, 19. Oktober 2024, 14.00–17.00
Wo: Gußhausstraße 14/3, 1040 Wien
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