Dieser Krieg endet nicht in der Ukraine. Argumente für einen konstituierenden Frieden

Buchpräsentation und Diskussion (Englisch mit ggf. dt. Übersetzung)

(ENG unten)

Unterstützt von KPÖ, Transform Europe, Medico International, Tagebuch, MALMOE und Junge Linke Wien, Institut für Politikwissenschaft und dem transversal texts.

Wie kann der Schrecken des Ukraine-Krieges analysiert werden, ohne in falsche Vereinfachungen zu verfallen? Und wie könnten die Konturen einer emanzipatorischen Politik in Zeiten eines weltweiten Kriegsregimes aussehen? Raúl Sánchez Cedillo wagt einen kritischen Vorstoß jenseits der gängigen Diskurse.

Sein Buch Dieser Krieg endet nicht in der Ukraine soll Anstoß geben für die längst überfällige Debatte, wie eine zeitgemäße Anti-Kriegs-Position aussehen kann. Es plädiert dafür, dass “Frieden” in einer zunehmend chaotischen und verwüsteten Welt nicht ohne einen radikalen sozialen und ökologischen Richtungswechsel denkbar ist. Anstelle einer Parteinahme für eine Kriegspartei stellt Sánchez Cedillo die Versuche, neue gesellschaftliche Institutionen zu schaffen, die nicht auf der Ausbeutung von Menschen und Umwelt basieren, in den Mittelpunkt seiner politischen Perspektive. Gegen die allgegenwärtige Militarisierung streitet das Buch für ein sozialökologisch Gemeinsames, für eine demokratische Macht von unten und einen konstituierenden Frieden.

Raúl Sánchez Cedillo, Philosoph und Aktivist, Fundación de los Comunes (Spanien)

Die Veranstaltung findet im Depot – Breite Gasse 3, 1070 Wien statt.

This War Will Not End in Ukraine. Arguments for a Constituent Peace.

Book presentation and discussion (English with German translation available) with Raúl Sánchez Cedillo, moderation: Katerina Anastasiou

How can the horror of the war in Ukraine be analyzed without falling into simplifications? And what could an emancipatory politics possibly look like in the age of a global war regime? Raúl Sánchez Cedillo dares a critical advance beyond the usual discourse. 

His book This War Will Not End in Ukraine (written in Spanish and translated into German) sparks a long-overdue debate about what an antiwar stance can look like today. It argues that in an increasingly chaotic and devastated world, peace is unthinkable without a radical social and ecological change of direction. Instead of taking unconditional sides with a party of war, Sánchez Cedillo’s political perspective centers on attempts to create new social institutions that are not based on the exploitation of humans and the environment. Against the all-pervasive militarization, the book fights for a socioecological common, for a democratic power from below and a constituent peace.

Thursday, 9 March 2023, 19.00

Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Wann

9. März 2023    
19:00 - 21:00

Veranstaltungstyp