KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

Politik muss nun die MAN-Beschäftigten unterstützen und für sichere und gute Jobs sorgen

(8.4.2021)

KPÖ-OÖ Landessprecher Michael Schmida begrüßt die Entscheidung von fast zwei Drittel der Belegschaft des MAN-Werks in Steyr gegen den Investor Siegfried Wolf. Der Investor wollte das Werk übernehmen, allerdings fast die Hälfte der Stellen streichen und Gehälter um 15 Prozent kürzen.

Schmida: „Die Arbeiterinnen und Arbeiter von MAN Steyr haben damit gezeigt, dass sie sich nicht einschüchtern lassen und auch nicht der Spielball von Investoreninte­ressen werden wollen.“ Die Interessen der Belegschaft sind klar: Sie wollen sichere und gute Jobs. Das kann ihnen eine allein auf kurze Profite ausgerichtete Wirtschaft, egal ob das nun der dem Porsche-Piech-Clan gehörende MAN-Konzern oder ein anderer Investor ist, nicht bieten. Nach Meinung des KPÖ-Landessprechers ist nun die Politik gefragt: "Gemeinsam mit der MAN-Belegschaft muss nun eine Lösung gefunden werden, die Sicherheit und Zuversicht für die Beschäftigten in einer im Wandel befindlichen Branche beinhaltet. Ein zukunftsgewandter, sozialökologisch verträglicher Umbau der Automobilindustrie ist dabei nur mit Unterstützung und unter Einbeziehung der Beschäftigten zu realisieren – nicht gegen sie!“

Rückfragehinweis: KPÖ-Oberösterreich, Michael Schmida, schmida@kpoe.at


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