KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

Die Oktoberrevolution: Anfang vom Ende einer Vision?

(8.11.2017)

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, verfasste 2007 einen Beitrag zum 90 Jahres Jubiläum der Oktoberrevolution, der auch zehn Jahre später durchaus lesenswert ist.

Im Mittelpunkt steht die Frage, ob mit dem tragischen Ende des Realsozialismus und den Verbrechen, die unter Stalin begangen wurden, auch die Vision einer anderen möglichen Gesellschaft obsolet ist.

Sein Resümee: „Solange der Kapitalismus herrscht wird es Ausbeutung und Unterdrückung geben. Und ein Blick in die Geschichte und die Gegenwart zeigt: Ausbeutung und Unterdrückung rufen notwendiger Weise auch Widerstand hervor. Ob dieser Widerstand, diese Gegenkräfte sich durchsetzen können, ist nicht gewiss, da Politik immer ein offener Prozess ist. Welche Rolle dabei Kommunistische Parteien spielen können, ist ebenfalls offen. Aber gewiss ist: „Menschen machen Geschichte“, wenn auch unter vorgefunden Umständen. Gewiss ist: Unser Denken und Handeln – als Individuen und als Kollektiv ist nicht ohne Folgen.“

Hier der gesamte Beitrag aus dem Jahr 2007


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