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Kommunistische Partei Österreichs

WIR LEBEN PREKÄR ...
... und wissen es oft gar nicht.

Ziel dieser Internetseite ist es den Begriff "prekär" für Betroffene greifbar zu machenund damit politisch zu definieren. Der "Umweg" über persönliche Geschichten erscheint uns zielführend, weil so die gesellschaftliche Breite der Betroffenheit anschaulich aufgezeigt werden kann.

Plakatsujet: Die Scham ist vorbei. Ich lebe prekär.
Zu Beginn eine Begriffs-Definition:
Das Wort prekär kommt aus dem lat.-fr. und bedeuted: Unsicher, durch Bitten erlangen, widerruflich, schwierig.
Prekarisierung bezeichnet die Zunahme von Arbeitsplätzen mit geringer Arbeitsplatzsicherheit, niedrigem Lohn, Teilzeitbeschäftigungen, befristeten Verträgen - damit gehen meist auch geringere Aufstiegschancen einher - und mangelndem Kündigungsschutz. Also den Prozess der Zunahme prekärer Arbeitsbeziehungen in der Erwerbsarbeit. Das Ergebnis ist ein Verunsicherungsprozesses, der auch als Prekarität bezeichnet wird.
Die Löhne, Einkünfte aus prekären Arbeitsbeziehungen sichern den Lebensunterhalt der Arbeitnehmerin/des Arbeitnehmers und eventuell ihrer/seiner Angehörigen nicht.
Besonders betroffen sind, wie so oft, die Frauen – bedingt durch ihre gesellschaftliche und familiäre Position und ihre Stellung am Arbeitsmarkt.

Ich lebe prekär

(20.03.2007)

Seit meine beiden Kinder auf der Welt sind, lebe ich prekär. Und das ist schon eine ziemlich lange Zeit. Meine ältere Tochter wird 16 Jahre alt, meine jüngere ist gerade elf geworden. Als gelernte Zahnarztassistentin mit geringem Verdienst sah ich nach ...mehr


Im Zeitalter der Ent- und Verun-sicherung ...

(26.02.2007)

So wie Frau M. leben heute immer mehr Menschen - verunsichert - prekär - nicht wissend, was im nächsten Jahr auf sie zukommt. Manche müssen 2-3 Jobs annehmen, andere hanteln sich von Projekt zu Projekt. Nicht wenige - noch - in einem fixen Anstellungsverhältnis ...mehr


Prekäre Arbeitsverhältnisse – ein Frauenproblem?

(22.02.2007)

5 thesenhafte Anmerkungen und die Frage was tun? Der VEREIN ÖSTERREICHISCHER JURISTINNEN lud ein zur Informations- und Diskussionsveranstaltung. Heidi Ambrosch hielt einen Beitrag, in dem sie einlud, gemeinsam neue Orte des Austauschs und Handelns zu schaffen. 1. ...mehr


Im Zeitalter der Ent- und Verun-sicherung

(20.02.2007)

Frau M. war knapp 50, Alleinerzieherin, als sie völlig unerwartet arbeitslos wurde. Sie, die sich jeder Herausforderung gestellt hatte, die sich nie für eine Arbeit zu schade gewesen war, die immer zugepackt hatte, wenn eine Kollegin mit ihren Aufgaben nicht ...mehr


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