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Kommunistische Partei Österreichs

WIR LEBEN PREKÄR ...
... und wissen es oft gar nicht.

Ziel dieser Internetseite ist es den Begriff "prekär" für Betroffene greifbar zu machenund damit politisch zu definieren. Der "Umweg" über persönliche Geschichten erscheint uns zielführend, weil so die gesellschaftliche Breite der Betroffenheit anschaulich aufgezeigt werden kann.

Plakatsujet: Die Scham ist vorbei. Ich lebe prekär.
Zu Beginn eine Begriffs-Definition:
Das Wort prekär kommt aus dem lat.-fr. und bedeuted: Unsicher, durch Bitten erlangen, widerruflich, schwierig.
Prekarisierung bezeichnet die Zunahme von Arbeitsplätzen mit geringer Arbeitsplatzsicherheit, niedrigem Lohn, Teilzeitbeschäftigungen, befristeten Verträgen - damit gehen meist auch geringere Aufstiegschancen einher - und mangelndem Kündigungsschutz. Also den Prozess der Zunahme prekärer Arbeitsbeziehungen in der Erwerbsarbeit. Das Ergebnis ist ein Verunsicherungsprozesses, der auch als Prekarität bezeichnet wird.
Die Löhne, Einkünfte aus prekären Arbeitsbeziehungen sichern den Lebensunterhalt der Arbeitnehmerin/des Arbeitnehmers und eventuell ihrer/seiner Angehörigen nicht.
Besonders betroffen sind, wie so oft, die Frauen – bedingt durch ihre gesellschaftliche und familiäre Position und ihre Stellung am Arbeitsmarkt.

Soziale Krise und rechte Politik

(23.03.2010)

Dieser Text beschäftigt sich nicht mit Sozialabbau und Einsparungen im Sozialbereich, die mit der aktuellen Krise argumentiert werden. Die Folgen der Krise, oder eigentlich der verfehlten Bewältigungsstrategien sind Gegenstand eines Verteilungskampf der unter dem Motto ...mehr


Armutsfalle Jobverlust

(22.03.2010)

Der Wählerfang lässt - wie in einem bekannten Hollywood-Film ein Murmeltier - grüßen: SPÖ, ÖVP und FPÖ wetteifern im Vorwahlkampf um Stimmen bei den kommenden Wiener Landtags- und Gemeinderatswahlen. Eines der bestimmenden Themen wird neben der „Ausländerfrage“ wohl ...mehr


Doppelstrategie zur Überwindung des Lohndumping

(17.03.2010)

Das Jubiläum der „Presse am Sonntag“ hat sich insofern bezahlt gemacht, als in der bürgerlichsten aller heimischen Zeitungen einmal Klartext über die Lohnfrage geredet wurde.mehr


Thema Mindestsicherung

(16.03.2010)

Hintergrundinformation Mindestsicherung: 12 Mal 744 Euro SPÖ und ÖVP einigten sich kürzlich auf die so genannte „Mindestsicherung“; sie soll im September 2010 in Kraft treten. Zuvor sind neben dem Nationalrat noch die Länder gefordert, die entsprechenden Beschlüsse ...mehr


8. Armutskonferenz in Salzburg

(26.02.2010)

„Geld. Macht. Glücklich“ - Verteilungsgerechtigkeit, Lebensqualität, Verwirklichungschancen und Umsetzungsstrategien waren das Motto der 8. Armutskonferenz.mehr


Löhne und Pensionen zum Leben – bei radikaler Arbeitszeit- und Lebensarbeitszeitverkürzung. Eine Forderung der KPÖ deren Umsetzung immer brisanter wird!

Barbara und ihre soziale Hängematte

(09.02.2010)

In Tirol leben cirka 10.000 SozialhilfeempfängerInnen. Meine Freundin Barbara ist eine von ihnen. Sie hat, nachdem ihre zwei Kinder das Schulalter erreicht hatten, stundenweise in verschiedenen Hotels und Gasthäuser geputzt, alles was gerade anfiel, Fremdenzimmer, ...mehr


Armut ist nicht sichtbar – trotzdem massiv vorhanden im reichen Land Österreich.

Armut in ÖsterReich

(17.12.2009)

Im Jahr 2008 waren in Österreich 12,4 Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet. Rund 500.000, das entspricht etwas mehr als sechs Prozent, lebten in manifester Armut Diese Zahlen stammen nicht etwa von der „Armutskonferenz“ oder einer anderen zivilgesellschaftlichen ...mehr


Armut in einem reichen Land

(05.11.2009)

Die SHG_fMisL (1) zum Aktionstag der Ang'fressenenmehr


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