KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

UN-Komitee würdigt Rolle Kubas

Kuba – eine Revolution die wirkt: Gegen Frauendiskriminierung und Rassismus

(13.7.2013)

Genf. Zum Auftakt ihrer 55. Sitzungsperiode haben die Mitglieder des UN-Komitees zur Beseitigung der Diskriminierung von Frauen am Montag in Genf die Rolle Kubas gewürdigt. In keinem anderen Land hätten Frauen in den letzten 50 Jahren größere Fortschritte bei der Durchsetzung ihrer Rechte gemacht, sagte die algerische Anwältin Meriem Belmihoub-Zerdani in einem Gespräch mit der kubanischen Nachrichtenagentur Prensa Latina. Sie wies unter anderem darauf hin, daß der Anteil der Frauen bei ausgebildeten Fachkräften 65,6 Prozent und bei den Universitätsab­solventen 65,6 Prozent beträgt. Mit einem Frauenanteil von 48,36 Prozent in den Parlamenten liege die sozialistische Karibikinsel weltweit an dritter Stelle. Formal seien die Frauen in der kubanischen Gesellschaft in allen Bereichen gleichgestellt und auch im realen Alltag seien die Erfolge im Kampf gegen Diskriminierung, zum Beispiel in Schulen, Universitäten und Betrieben, größer als in anderen Ländern der Region und Teilen Europas.

UNO würdigt Kubas Kampf gegen den Rassismus

UN-Organe erkannten weiters im Juni die Fortschritte im Kampf gegen die Rassendiskrimi­nierung in Kuba an, die einer Staatspolitik zu verdanken sind, die auf das Wohl aller Gesellschaftssek­toren gerichtet ist.

Der stellvertretende Repräsentant des UN-Bevölkerungsfonds, Rolando García, betonte, dass die Leistungen des Landes ein Beispiel für die Welt seien und Kuba hinsichtlich der Chancengleichheit für seine BürgerInnen gegenwärtig in Lateinamerika an der Spitze stehe.

Diese Fortschritte stehen im Einklang mit der Politik der integrativen BürgerInnenbe­teiligung, die von der Führung des Landes gefördert wird und weiter konsolidiert werden soll, sagte Garcia, der an dem Seminar Kuba und die afrikastämmigen Völker in Amerika teilnimmt.

Im Fall von Kuba können wir sagen, dass es die wichtigsten Probleme der Diskriminierung gelöst und die gesellschaftliche Einbeziehung der Menschen afrikanischer Abstammung in großem Maße erreicht hat, sagte Garcia am Sitz des Kubanischen Instituts für Kulturforschung Juan Marinello in Havanna.

Juan José Ortiz, Vertreter des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen in Kuba, hob hervor, dass von den Tausenden afrikastämmigen Kindern in der Region, die von der Armut und deren sekundären Auswirkungen betroffen sind, keiner Kubaner ist, dank des politischen Willens der Regierung.

Er unterstrich, dass Kuba und Norwegen die Länder mit der niedrigsten Säuglingsster­blichkeit in der Welt sind. Aber es sei beeindruckend, dass Kuba diese Ergebnisse erreicht habe, ohne über die Entwicklung und den Reichtum des europäischen Landes zu verfügen.

Die UNO-Koordinatorin in Havanna, Bárbara Pesce, sagte, dass Kuba ein Beispiel des Kampfes gegen die Rassendiskrimi­nierung sei.

Quellen: Junge Welt , Freundschaftsge­sellschaft BRD-KubaGranma

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