KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

Messner: 1934 verpflichtet uns zu aktivem Antifaschismus

(12.2.2015)

"Der 12. Februar 1934 bleibt uns als jener Tag in Erinnerung, als ein Teil der österreichischen Arbeiterklasse sich nicht länger von der austrofaschistischen Regierung unterdrücken und von der sozialdemokratischen Parteiführung nicht länger beschwichtigen lassen wollte. Diese mutigen KämpferInnen waren die ersten in Europa, die sich dem Faschismus bewaffnet entgegenstellten und trotz der ungünstigen Kräfteverhältnisse den Kampf aufnahmen."

Dies erklärte der Bundessprecher der KPÖ, Dr. Mirko Messner, heute im Gedenken an die Februarkämpfe 1934. Messner äußerte sich erfreut darüber, dass es in den letzten Tagen gelungen sei, allen Versuchen der neuen rechtsradikalen Bewegung namens Pegida, in Wien und Linz Fuß zu fassen, erfolgreich entgegenzutreten. Rassistischen, fremdenfeindlichen, islamophoben und antisemitischen Gruppen dürfe kein Fußbreit Boden überlassen werden, auch wenn sie in scheinbar gutbürgerlicher Verkleidung daherkommen.

Als Quelle rechtsextremer Entwicklungen in Österreich und in den europäischen Gesellschaften nannte Messner die neoliberale Wirtschafts-, Sozial- und Gesellschaftspo­litik, die unter dem Vorwand der Stabilität der Finanzpolitik die sozialen Grundlagen des Lebens der Menschen untergraben und zum Teil vernichten. Messner rief zur Solidarität mit der griechischen Linksregierung auf, denn diese sei ein Damm gegen die erstarkten griechischen Faschisten und der Gefahr der Stärkung faschistischer Elemente in ganz Europa.

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