KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

"Das Argument der verlorenen Stimme existiert nicht mehr."

Martin Ehrenhauser an der Tastatur

(7.5.2014)

Martin Ehrenhauser im DerStandard.at-Chat am 7. Mai 2014

Der Spitzenkandidat der Wahlallianz Europa Anders – KPÖ, Piratenpartei, Wandel und Unabhängige stellte sich am Mittwoch den Fragen der User*innen von derstandard.at

Die Fragen berührten die unterschiedlichsten Themenbereiche – die Antworten machten klar, dass mit der Wahlallianz EUropa Anders eine soziale, fortschrittliche und systemkritische Alternative auf dem Stimmzettel steht.

Klare Aussagen gab es zu TTIP („Verhandlungsstop­p“) oder Lobbying („verpflichtendes Lobbytransparen­zregister für alle EU-Institutionen“) und zu Sparpolitik wie Bankenrettungen, die Ehrenhauser als „Verbrechen“ bezeichnete. Als eine Chance der europäischen Integration nannte Ehrenhauser die Notwendigkeit den Kampf gegen die Standortkonkurrenz: „Es kann nicht sein, dass die Chefs von Erste Bank, Voest und Raiffeisen versuchen, uns zu erpressen und uns damit drohen abzuwandern, wenn es keine Steuererleichterung gibt. Dem wollen wir entgegensteuern.“

Eine Aufgabe von Europa Anders sei es auch „den Unmut der Menschen in Zuversicht und Hoffnung zu verwandeln, um damit den Rechten in Österreich etwas entgegenzusetzen.“

Zur Frage der verlorenen Stimme sage Ehrenhauser: „Das Argument der verlorenen Stimme existiert nicht mehr. Wir liegen derzeit bei den Umfragen bei drei Prozent, Tendenz steigend. Wir werden den Einzug mit Sicherheit schaffen und die spannendste Frage in diesem EU-Wahlkampf ist doch, ob es ein kritisches Bündnis wie Europa anders ins EU-Parlament schafft…“

Der Chat kann nachgelesen werden unter:

http://derstandard.at

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