KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

1. Mai 2014: Gegen den 12 Stunden-Tag - für ein Europa der Menschen

Foto 1: Abschlusskundgebung der alternativen 1. Mai Demo in Wien. Foto 2: Martin Ehrenhauser & Ernest Kaltenegger bei der 1. Mai Demonstration in Graz

(2.5.2014)

Wien: Ganz im Zeichen der Causa Hypo und der bevorstehenden EU-Wahl stand die sehr gut besuchte Alternative 1. Mai Kundgebung in Wien.

Waltraud Fritz-Klackl, Vertreterin der KPÖ bei der Europäischen Linkspartei und Kandidatin von EUROPA ANDERS, betonte bei der Abschlusskundgebung vor dem Parlament die Bedeutung des 1. Mai als internationaler Kampftag der Arbeitenden und prekären Lebenden.

Die Hypo-Rettung bezeichnete Fritz-Klackl als „Raubzug der Regierenden“ – daher sei es, so wie von Martin Ehrenhauser vorgemacht, notwendig „aufzustehen, um sich für ein Europa der Menschen“ stark zu machen.

Weiters sprachen Petra Unger für die Plattform 20.000 Frauen, der AK-Rat des GLB, Robert Hobek, und Ulli Fuchs, die unabhängige Listenzweite von EUROPA ANDERS.

Mehr dazu auf der Website der KPÖ-Wien

Graz: Als einzige Partei führte die KPÖ heute mit der höchsten Beteiligung seit langer Zeit in Graz einen Maiaufmarsch durch. Der Zug führte vom Südtirolerplatz zum Eisernen Tor, wo LAbg. Werner Murgg eine Schlussansprache hi­elt.

KPÖ-LAbg. Claudia Klimt-Weithaler berichtete unter großem Applaus vom Kampf für die Abschaffung des Regresses in der Steiermark, der Anfang dieser Woche mit dem Einlenken der Landesregierung erfolgreich beendet werden konnte.

Zu Beginn der Kundgebung sprachen der AK-Rat Kurt Luttenberger (GLB), die 22jährige KPÖ-Gemeinderätin Martina Thomüller und MEP Martin Ehrenhauser, der zur Unterstützung des Hypohaftungsboykott-Volksbegehrens aufrief. Die RednerInnen gingen auf die Pläne von Bundesregierung und der Wirtschaftslobby ein, den 12-Stunden-Arbeitstag einzuführen.

Mehr dazu auf der Website der KPÖ-Steiermark

Linz: Auch 2014 war die Demonstration des Alternativen 1. Mai in Linz wieder ein bunter und erfrischender Kontrapunkt zu dem von penetranter Selbstbeweihräuche­rung geprägten regierungsfrommen und sozialpartner­schaftlichen sowie von militärischer Marschmusik bestimmten „Festzug“ der SPÖ durch die Landstraße.

Bei der von Leo Furtlehner moderierten Abschlusskundgebung am Hauptplatz verwies als erste Rednerin KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn auf das Anliegen des 1. Mai für eine Verkürzung der Arbeitszeit und stellte dem die aktuelle Entwicklung zum 12-Stundentag hin, kritisierte soziale Verschlechterungen durch die Linzer Stadtpolitik, informierte über das Volksbegehren Haftungsboykott und betonte den internationalis­tischen Aspekt des 1. Mai.

Weiters sprachen Vertreterinnen von maiz, Jan Millonig (SLP), der GLB-Arbeiterkammerrat Thomas Erlach, der auf den Wahlerfolg des GLB hinwies, sowie Thomas Lindmayer, unabhängiger Kandidat der Wahlallianz „EUROPA ANDERS – KPÖ, Piratenpartei, Wandel und Unabhängige“, der die wesentlichen Anliegen des Wahlbündnisses vorstellte.

Weitere Infos auf der Website der KPÖ-Oberösterreich 

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