KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

HC Strache - der Bodyguard der Superreichen

Von Didi Zach (7.10.2014)

Letzte Woche präsentierte nun auch die FPÖ ihr Steuerentlastungskonzept. Dabei meinte Parteichef Strache einmal mehr "Österreich hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem". Und einmal mehr sprach sich Strache gegen Steuererhöhungen und neue Steuern aus.

Wer mittels Steuerpolitik einen Beitrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit leisten will, der darf jedoch nicht nur auf die Abgabenhöhe blicken, der muss vor allem fragen `wer wieviel zahlen muss´ – ein Sachverhalt der sicherlich auch Hatsche und seine Experten bekannt ist. Wenn sich Strache trotzdem gegen neue bzw. höhere Steuern (womit ja Steuern auf Kapital und Vermögen gemeint sind) ausspricht, so belegt dies nur, dass er und seine Partei nach wie vor als die Bodyguards des Geldadels und des Großkapitals agieren.

Ps.: Da nutzt es auch nichts, dass die Steuerentlastun­gsideen, die die FPÖ präsentierte, gar nicht so übel sind. Die Steuerfreigrenze soll auf 18.000 Euro pro Jahr angehoben werden und der Eingangssteuersatz soll auf 25 Prozent abgesenkt werden. Auf der Negativ-Seite ist anzuführen, dass auch die FPÖ das Modell des „Familien-Splitting“ bewirbt und diffus von einer Reduktion der Sozialabgaben (womit wahrscheinlich die sogenannten Lohnnebenkosten gemeint sind) gesprochen wird.

Zum Thema siehe auch FPÖ, BZÖ, WKÖ und IV wollen BürgerInnen für blöd verkaufen

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